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October 21, 2014

Ein neues Produkt bei Baumärkten einführen

Es ist schon eine Weile her, seit ich einen neuen Eintrag verfasst habe. Die Firma hält mich auf Trab. Das ist etwas Gutes. Ich möchte viel zu tun haben. Ich möchte unter Druck stehen. Das bedeutet, dass wir wachsen. Es kann stressig und frustrierend sein, aber das gehört nun mal dazu.

Im Moment verkaufen wir unsere Produkte in den USA, Kanada, in der Karibik, England, Südamerika und Australien. Um das zu ermöglichen müssen wir Vertriebspartner haben die das Produkt entgegennehmen, es an die Verkaufsstellen schicken und die das Produkt richtig präsentieren; mit Hilfe eines Displays, mit Clip Strips, in einem sonstigen Behälter oder an einer Halterung. Wir kümmern uns selbst um einige der kleineren Aussendungen wie für Amazon oder Mom and Pop-Baumärkte in den USA, aber für die großen Baumärkte und im internationalen Bereich benötigen wir dafür Partner. Viele angehende Erfinder, wie ich es einst war, haben nur eine schwache Vorstellung davon was passiert, nachdem man eine Bestellung erhalten hat. Früher dachte ich, es wäre ein ganz geregelter Ablauf. Jemand interessiert sich für das Produkt, du lieferst es und wirst dafür bezahlt. Wenn es doch nur so einfach wäre.

Erstmal muss das Produkt fehlerfrei und rechtzeitig fertiggestellt werden. Das ist ein ganz eigenes Thema, und Sie können meine Erfahrungen damit in vergangenen Blogeinträgen nachlesen. Sobald man die Produktionsqualität und die Kapazität für Großaufträge hat, kommt nun die nächste Phase. Ich werde erst gar nicht erklären, wie man neue Einkäufer kennenlernt und Aufträge erhält. Das ist ein anderes Thema für einen späteren Blogeintrag. Wir sprechen hier darüber was passiert, wenn der Auftrag da ist und man das Produkt an den Händler oder die Firma geliefert hat, die es in die Läden bringt.

Was ich gerade gelernt habe ist, dass man eine klare Vereinbarung mit dem Vertreiber darüber benötigt, wie das Produkt in die Läden kommen soll. Nach der Preisverhandlung ist die Sache noch lange nicht erledigt. Höchstwahrscheinlich werden Sie ein neues Produkt herausbringen das der Kunde noch nie gesehen hat, und sie müssen ihn über das neue Produkt aufklären und informieren, sonst wird er direkt daran vorbeigehen - und das war dann der letzte Auftrag, den Sie von dem Händler erhalten haben. Sie müssen es in einer Art bewerben die sofort ins Auge springt, und die dem Kunden innerhalb von 2-5 Sekunden vermittelt, warum es das Beste ist. Es ist empfehlenswert, dafür einen Experten zu engagieren. Wir heuerten ein großartiges Unternehmen an das uns geholfen hat, ein preisgekröntes Display zu entwerfen. Dafür hat man nur einen Versuch. Wenn Sie dann eine tolle Verpackung, Display, Videos zum Produkt – oder was auch immer Sie verwenden um es zu bewerben – haben, müssen Sie sicherstellen dass die zuständige Person das Ganze auch richtig im Geschäft aufbaut. Sehen Sie sich ein paar Läden an, in denen Merchandising keine große Rolle spielt. Das Produkt wird dort in den Regalen liegenbleiben, auch wenn es ein tolles Produkt ist.

Gehen Sie nicht einfach davon aus, dass jeder gleich an ihrem neuen, großartigen Produkt interessiert sein wird. Vertreiber sind sehr damit beschäftigt, Hunderte oder Tausende von anderen Waren an den gleichen und an anderen Standorten zu verwalten. Sie verdienen mit bewährten Produkten eine Menge Geld. Mit Ihrem Produkt, das sie in die Läden bringen, ergreifen Sie eine neue Gelegenheit. Sehen Sie sich ruhig alles genau an und geben Sie ihnen Feedback. Es handelt sich hier um große Betriebe mit vielen beweglichen Teilen, und sie haben genauso viel Mühe wie Sie, alles in Ordnung zu halten. Kommunikation und Nacharbeit ist das Wichtigste. Sehen Sie sich alles genau an. Stellen Sie Fragen und verfolgen Sie, was vor Ort vor sich geht. Vom Büro aus können Sie das nicht einsehen. Denken Sie daran, der Vertreiber bekommt seinen Anteil für seine Dienste und Sie sollten sicherstellen dass das getan wird, wofür er bezahlt wird. Der Händler hat genug damit zu tun Kunden in das Geschäft zu locken und ihnen dann weiterzuhelfen. Sie verlassen sich darauf dass Sie dafür sorgen, dass das Produkt angeliefert und vernünftig präsentiert wird.

Seien Sie geduldig, aber sitzen Sie nicht nur herum und warten darauf, dass sich alles von selbst regeln wird. Sie müssen sich einbringen und den ganzen Ablauf von der Lieferung bis zum Verkauf managen. Wenn Sie das Produkt im Laden haben und herausgefunden haben was den Verkauf antreibt, dann heißt es wiederholen, wiederholen, wiederholen. Hoffentlich finden Sie es heraus, bevor der Händler dem Ganzen ein Ende bereitet. Sie geben Ihnen nur ein kleines Zeitfenster um zu beweisen, dass Ihr Produkt sich gut verkauft.

Das alles ist ein ständiger Lernprozess für mich. Ich lerne schrittweise durch Erfahrung. Man hat mir gesagt es würde ein steiniger Weg werden, und das ist richtig. Aber ich liebe es. Ich mache hier meinen Traum zur Realität. Ein regulärer Job wäre wohl einfacher, aber das ist es nicht, was ich mir wünsche. Bleiben Sie dran für meinen nächsten Blogeintrag. Ich möchte darüber sprechen, wie man neue Käufer findet und an Aufträge kommt.

Klicken Sie sich durch unser Angebot an verstellbaren Schlössern. Ajustco Werbe-Displays und AjustLock Store Locator, um einen Händler in Ihrer Nähe zu finden.

June 11, 2014

Ein Anbieter für große Fachmärkte werden

Als ich anfing an dem Eintrag für die einschüchternde Welt der Baumärkte zu arbeiten war ich davon überwältigt, wie schwierig es ist, mit diesen zusammenzuarbeiten. Ich habe mit sehr vielen Leuten und Unternehmen gesprochen, die ihre Produkte schon einmal an sie verkauft haben. Die meisten erzählten mir Horrorgeschichten darüber, wie man sie über’s Ohr gehauen hat. Das hat mich dahingehend beeinflusst, für die Markteinführung zuerst mit kleineren Händlern zu arbeiten, da man mit diesen leichter kommunizieren kann und es auch mehr Transparenz zu geben schien.

Sobald wir unsere innovativen verstellbaren Schlösser auf dem Markt vorgestellt hatten, traten große, internationale Händler auf uns zu und waren daran interessiert, unsere Artikel zu vermarkten. Wie konnte ich da nein sagen? Das war aber nicht Teil des Plans. Ich wollte nicht die gleichen Schwierigkeiten erleben, von denen ich gehört hatte, aber ich musste es trotzdem versuchen.

Also machte ich mich auf den langen Weg der Preis- und Verpackungsverhandlungen, was – wie sich herausstellte – 6 bis 18 Monate dauern kann. Glauben Sie nicht dass Sie ganz schnell das große Geld machen werden, nur weil diese Märkte 1000 Filialen haben. Wenn Sie also ein Start-Up-Unternehmen sind das von Investorengeldern lebt, und wenn Sie sich an große Handelsketten wagen, haben Sie besser Betriebskosten für mindestens 2 Jahre in der Bank oder schaffen kontinuierlich Kapital heran. Wenn das nicht der Fall ist, wird Ihnen das Geld ausgehen, noch bevor Sie anfangen, Umsatz zu machen. Ich musste zur Überbrückung mehr Geld auftreiben. Wenn Sie ein gutes Produkt haben für das eine Nachfrage besteht, und gute finanzielle Unterstützung, dann sollte das kein Problem sein. Wenn eines der beiden fehlt, dann werden Sie Ärger bekommen, sollten Sie an Ihre Grenzen stoßen.

Ich habe diesen Spießrutenlauf, Produkte an solch große Einzelhändler zu verkaufen, nun schon ein paar Mal durchgemacht, und ich habe eingesehen, dass deren Anforderungen aus gutem Grund dermaßen streng sind. Sie haben riesige Abläufe zu verwalten, und jedes System dient dazu, die Ordnung während dieser Abläufe zu wahren, die oft international sind und die sehr chaotisch werden können, wenn man sie nicht wirklich gut unter Kontrolle hat. Um mit den ganz Großen mithalten zu können, müssen Sie sich schon auf ein neues Level begeben. Ich dachte die Geschichten waren wahr, aber sie waren verzerrt. Oft werden diese Geschichten von Leuten erzählt die nicht dazu bereit waren, ihre Untadeligkeit bei Produktion, Qualität, Lieferung und Verwaltungsarbeit zu verbessern. Wenn man mit milliardenschweren Unternehmen zusammenarbeiten will, muss man die Art wie man sein Geschäft betreibt, schon ein wenig deren Level anpassen. Wenn Sie aus Faulheit, Trägheit, Entropie oder Angst nicht dazu bereit sind, wird es nicht funktionieren. Ich lerne das wirklich schnell und mache die notwendigen Schritte, um alle Anforderungen zu erfüllen. Sie geben Ihnen am Beginn die Chance sich zu verbessern, weil sie wissen, dass Sie sich als neuer Anbieter anpassen werden. Es ist nur eine kleine Chance, die Sie erhalten, um zu beweisen dass Sie dazu bereit sind, Ordnung und Harmonie in Ihrer Logistikkette und Ihre Verwaltungsarbeit zu bringen.

Ich weiß, dass es in meinen Händen liegt. Ich kann es keinem großen Händler vorhalten wenn Sie nicht mit mir zusammenarbeiten wollen, nur weil mein Unternehmen unorganisiert ist. Deswegen nennt man es wohl oft auch eine „Organisation“ – weil ein Unternehmen, um zu funktionieren, ständig organisiert sein muss. Ich trage die Verantwortung und muss sicherstellen, dass unser Instrument mit deren Symphonie in Harmonie zusammenspielt. Sie helfen mir zu einem erstklassigen Lieferanten zu werden, der auf dem Markt sehr erfolgreich sein wird. Diese großen Firmen waren auch einmal klein und konnten sich nur vergrößern, indem es detaillierte Systeme gibt, die für eine reibungslose Durchführung ihrer großen Betriebsabläufe sorgen. Sie sind wie meine Lehrer, und ich bin dankbar für die Lektionen. Danke, ihr großen Fachmärkte. Es ist mir eine Ehre, von euch zu lernen.

Jason Stile

Mitbegründer & Geschäftsführer, Ajustco

April 15, 2014

Zusammenfassung des ersten Jahres

Das erste, offizielle Jahr von AjustLock auf dem Markt ging mit 1. April 2014 zu Ende. Was für ein Abenteuer! Man kann als Start-Up-Unternehmen einfach nicht voraussagen, was passieren wird. Wir dachten, wir wären ganz wo anders nach dieser Zeit. Eigentlich dachten wir nicht, dass wir vor Mitte des zweitens Jahres bereits Gespräche mit großen Händlern führen würden. Wir bereiten uns momentan darauf vor, unsere Produkte bis September 2014 in über 500 großen Fachmärkten zu haben. Der ursprüngliche Plan war es, kleine Händler für die ersten 18 Monate zu kontaktieren, und wir mussten uns rasch darauf umstellen, um angemessen auf die Nachfrage auf dem Markt reagieren zu können.

Dieses kleine Stück Metall hat uns im Jahr 1 nach Australien, China, Hong Kong, Toronto, Deutschland und die ganzen USA geführt. Wer weiß, wohin uns Jahr 2 bringen wird. Es ist alles sehr spontan. Irgendwann heuer werde ich meine 4. Reise nach China antreten, um einige der größeren Aufträge zu beaufsichtigen, die im Moment anstehen. Wir entwickeln uns zu einem internationalen Unternehmen, was nicht Teil des ursprünglichen Plans war. Wir müssen einfach offen bleiben und darauf hören, was der weltweite Markt fordert. Wenn jedes Land auf der Welt unsere innovativen, verstellbaren Schlösser mit Schließbolzen will, dann werden wir sie herstellen und liefern.

Viele Leute sagen mir dass sich Ajustco sehr schnell entwickelt, aber da das alles alltägliche Routine für mich ist, scheint es sehr langsam voranzugehen. Vor allem mit dem Tempo der großen Einzelhändler. Von dem Tag an, an dem sie sich entscheiden unser weltweit erstes verstellbares Schloss und Ajustco Proukte in ihr Sortiment aufzunehmen, bis zu dem Tag an dem diese endlich im Regal liegen, können 6-24 Monate vergehen. Es ist ein langwieriger Prozess den wir bei jedem Einzelhändler durchlaufen müssen, um ihnen unser Produkt als Hersteller/Lieferant zu verkaufen. Das sind Milliarden-Dollar-Unternehmen, und sie sind präzise mit ihren Vorschriften und Formalitäten.

Es ist sehr viel Arbeit, aber ich genieße die Reise. Ich bin gespannt, was Jahr 2 für uns bereithält. Wir hoffen, dass wir Sie bei einer der vielen Messen, an denen wir teilnehmen, sehen werden. Sie können sich unseren Veranstaltungskalender auf unserer Website ansehen. Jahr 2 – wir sind bereit!

Jason Stile

Mitbegründer & Geschäftsführer, Ajustco

January 30, 2014

Poduktentwicklung

Lassen Sie uns über Produktentwicklung sprechen. Das ist so ein Mysterium für Unerfahrene, und ich entwickle mich im Moment zum Glück in die andere Richtung. Nur durch Versuche und Fehler bin ich in der Lage zu lernen, diesen Prozess effizient zu verwalten. Die großen Konzerne der Welt haben den Luxus jahrelange Erfahrung, endlose Mittel und hoch qualifizierte Teams zu haben, um eine Idee in einen Entwurf zu verwandeln und daraus ein qualitativ hochwertiges Produkt zu entwickeln, das bereit für die Verkaufsregale ist.

Ich hatte diesen Luxus nicht. Ich bin gerade von meiner dritten Reise nach China innerhalb von weniger als 12 Monaten zurückgekommen. Diese letzte Reise dauerte 3 Wochen und war die wohl erfolgreichste in Bezug auf unsere Produktentwicklung. Ich war in der Lage unser Produkt rigoros zu testen, seine Schwächen zu finden und konnte dann mit den Ingenieuren daran arbeiten, unser Schloss zu perfektionieren. Das Ajustlock kann sich jetzt nicht nur Schwankungen anpassen, was ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist, es ist jetzt ebenso stark und in einigen Fällen stärker als die herkömmlichen Bolzen-Riegelschlösser.

Ein Produkt in China herstellen zu lassen ist für einen Ausländer eine große Herausforderung, unter anderem wegen der sprachlichen und kulturellen Unterschiede. Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Unterstützung des Lieferanten bei der Entwicklung des Produkts zu bekommen. Das ist schwer, wenn man „der Neue“ ist, der mit einem neuen Produkt ankommt, das noch keine Millionenumsätze erzielt hat. Warum sollte er viel Zeit und Ressourcen in meine neue Idee investieren, wenn er andere Kunden hat, die Unsummen an Dollars für eine reibungslose und bereits bestehende Lieferkette ausgeben? Mein Produkt ist nur eine mögliche Einnahmequelle für ihn. Und da ich ein Fremder bin, ist es noch schwieriger, seinen Respekt zu erlangen.

Auf dieser Reise konnte ich aber genau das tun. Mehrere Male dort hin zu reisen zeugt von großem Engagement. Ich zeigte meinem Lieferanten damit, dass ich es mit der Firma, unserem Produkt und unseren zukünftigen Verkäufen sehr ernst meine. Ich habe gelernt, dass ich als Start-Up-Unternehmer Zeit investieren muss um zu beweisen, dass das alles nicht nur ein Versuch ist, einen Traum wahr werden zu lassen. Ich habe meinem Lieferanten gezeigt dass ich einen Plan habe, finanzielle Unterstützung, und das richtige Team das gewillt ist, allen Hindernissen zu trotzen, die Start-Up-Unternehmen in den ersten 3 Jahren entgegenkommen.

Ich kann nun wieder nach New York zurückkehren mit der Gewissheit, dass mein Lieferant nun in meinem Team und sehr daran interessiert ist, dass ich qualitativ hochwertige Produkte bieten kann, die den großen Einzelhändlern zusagen und die Verbraucher zufriedenstellen werden. Mein erster Lieferant konnte unser Produkt nicht nach unseren Vorgaben fertigen; es dauerte 3 Monate um einen neuen Lieferanten zu finden, der unsere Artikel perfektionierte. Alles in allem dauerte es ca. 1 Jahr um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem ausländischen Lieferanten aufzubauen und zu festigen. Jetzt, wo diese gute Beziehung besteht, könnte ich ein neues Eisenwaren-Produkt in etwa 2-3 Monaten entwickeln und ausliefern. Bei etwas komplizierteren Artikeln würde das natürlich länger dauern.

Am Ende habe ich erkannt dass es mehr wert ist, den Respekt und das Interesse von einem Partner zu gewinnen, als einfach nur einen großen Auftrag zu bekommen. Geld regiert die Geschäftswelt, aber wenn Geld mit transparenter Kommunikation und Vertrauen kombiniert wird, ist das noch viel wichtiger. In eine Geschäftsbeziehung zu investieren ist von unschätzbarem Wert.

Denken Sie bloß nicht dass es einfach ist, eine Fabrik in China zu finden, die Ihr neues Produkt herstellt. Lernen Sie aus meinen Erfahrungen und sparen Sie sich Zeit und Geld. Recherchieren Sie als Erstes gründlich und hören Sie nicht damit auf, bis Sie alles wissen und getan haben, was notwendig ist. Ich habe so oft von Leuten gehört, dass es nicht notwendig ist, dies noch hinzuzufügen oder das noch zu verbessern. Sie sagen mir quasi ich soll mich mit weniger zufriedengeben als mit dem, was erforderlich ist. Ich werde das sicher nicht machen, und ich werde immer gegen Trägheit ankämpfen um das Qualitätsniveau so hoch wie notwendig zu halten, um erfolgreich zu sein.

Jason Stile, Mitbegründer von Ajustco

November 27, 2013

Das Team von Ajustco besucht Down Under

Bei unserer Markteinführung hätte ich nie gedacht, dass uns AjustLock jemals nach Australien führen würde, aber wenn die größten Einzelhändler und Lieferanten des Landes dein Produkt haben wollen, dann sollte man darauf einsteigen. Im Oktober 2013 flogen wir nach Australien und sprachen mit den führenden Eisenwaren-Händlern. Wir haben uns für LSC als unseren Händler vor Ort entschieden, der ganz Australien und Neuseeland abdeckt.

LSC, oder Locksmith Supply Company, begann 1926 als kleiner Eisenwarenladen und spezialisierte sich auf Schlüssel und Schlösser. Heute sind sie Hauptlieferant für lokale Schlosser; außerdem haben sie eine große Anzahl von SKUs in großen Baumarkt-Ketten wie Masters und Mitre 10. Wir haben uns aufgrund vieler Faktoren für LSC entschieden, darunter die Sorgfalt die sie den Marken ihrer Kunden widmen, zB Abus und Lockwood (zwei große Marken in Australien). Wir freuen uns darauf, mit ihnen unsere verstellbaren Schieberiegelschlösser und andere Riegelschloss-Produkte zu vertreiben und hoffen auf eine großartige und hoffentlich jahrelange Zusammenarbeit.

Jason Stile,

Geschäftsführer, Ajustco

November 08, 2013

Wenn man ein Produkt in China produziert, muss man vor Ort sein

Nachdem wir erfolgreich in Melbourne waren, sind Arman und ich weiter nach Hong Kong gereist mit einer Fähre über bis nach Guangzhou. Die Canton Messe ist riesig. Wir haben über 1z7x nb0 Fabriken getroffen, die that produce our type of barrel bolt product. As a company that produces product for major retailers we see how vital it is to visit the country where we are producing our products. We need to understand the entire process and who is involved.

We spent around 1 week renting a taxi for the day and driving 6-12 hours a day visiting every factory possible. Shenzhen, which is a city 30 minutes from Hong Kong, is known for their printing and cardboard displays. We met 2 great potentials there. A lot of people from the US were telling us that we were only going to find cheap flimsy cardboard in China. That is so far from the truth. You get what you pay for.  The factories had cheap and sturdy cardboard available.  It is a matter of choice and price.

Our next stop was to fly up to Ningbo where our current factory is.  We spent a little more than 1 week there.  I love Ningbo.  Most of the city is brand new and still growing.  The people are friendly and happy.  You can see people practicing Tai Chi with swords in the morning all over and they are dancing outside for exercise in the evening.  I spent days in a taxi driving from factory to factory. We were all over Ningbo, Hangzhou, and surrounding areas.  It is great to sit down with the factory owners and get a quote right on the spot. You can see for yourself if the factory is clean, organized, and producing good quality products.  It is easy to spot the sloppy factories like it is easy to spot a sloppy restaurant in the US.  You can see a lot by just looking at the small details.

At the end of our trip we spent 2 days in Hong Kong.  It is a must see city. It is like New York but with hills like San Francisco, a really friendly crowd and no frigid winters.

All in All, if you want to have a quality product made in China you have to oversee the whole process yourself.  Nobody else is going to care about your project more than you. To all of the people who are involved with your project, it is just one more project to them. But to you, it is THE PROJECT. Don’t be deluded into thinking that you can set it and forget it. You need to manage the whole process from start to finish if you want to have any chance to succeed. Remember that the odds are against you so you have to push extra hard to get traction and reach your goals.

Happy sourcing

Ajustco

October 17, 2013

Das Management des internationalen Vertriebs in Australien

Arman und ich sind gerade zurück aus Melbourne Australien, wo wir eine sehr produktive Woche hatten. Wir haben das Lager der größten Vertreiber und Lieferanten von Eisenwaren für Australien besucht. Und wir haben uns mit zwei wichtigen Einkäufern aus unserem Bereich zusammengesetzt, die großes Interesse an Ajustlock gezeigt haben. Es kann sein, dass sie unsere Innovation mit unseren Viertelpalettenständern bei vielen großen Baumärkten einführen (ABER: Wir haben das Geschäft noch nicht abgeschlossen;  sie verhandeln mit unserem exklusiven Vertrieb für Australien, LSC). Was für ein faszinierendes Land mit wunderschönen Ständen! Die Menschen sind extrem nett, und die meisten von ihnen verdienen gut. Der Markt für Heimwerkter floriert. Der einzige Unterschied zu uns besteht darin, dass sie lieber Kettenplattenbolzen als Bolzenriegel verwenden.

Wir stellen fest, wie wichtig es ist auf dem Markt für Schlösser mit verstellbarem Bolzenriegel und Schlösser mit Vorschiebriegel, in den wir gerade einsteigen, vertreten zu sein. Wir müssen die wichtigsten Teilnehmer persönlich treffen für die ersten Verhandlungen. Diese Art von Geschäft kann man nicht gut über Skype abschließen, aber man kann sie über Skype weiter führen. Wir haben Vertriebspartner vor Ort recherchiert und überprüft und dann entschieden, wer uns am Besten bei den großen Einzelhändlern einführen kann.

Das ist genauso, wie wenn man bei einem Auto die Motorhaube öffnet und lernt, was die einzelnen Teile sind und wie sie funktionieren. Jetzt haben wir ein klares Verständnis, wie dieser Markt funktioniert, und wir haben einen Plan gemacht, wie wir innerhalb von 90 Tagen in jedem Laden vertreten sein können. Jetzt besteht unsere Aufgabe darin, unsere Verpackung an diesen Markt anzupassen. In Australien verwendet man Millimeter statt Inches, und wir brauchen eine lokale Telefonnummer für Kundenanfragen und Rücksendungen.

Es gilt viel zu beachten, um den Prozess in Bewegung zu setzen: Die Einkäufer der Einzelhandelsketten treffen, einen Vertriebspartner auswählen, die Preisgebung verhandeln, die Verpackung anpassen, die Bebilderung unserer Ständer, die Bestellung bei unserer Fabrik duchgeben, Versand und Logistik, Bezahlung und weitere Gespräche, und alles muss gleichzeitig passieren, um gerade mal einen großen Geschäftsabschluss in einem Land zu schaffen. Dann müssen wir diesen Prozess in vielen Ländern wiederholen, auch in unserer Heimat (USA). 

Wir haben auf jeden Fall eine Menge zu tun, und das freut uns sehr! Jetzt sind wir unterwegs nach China, also freuen Sie sich auf einen Blogbeitrag über unsere Chinareise, bei der es vor allem um das Management der Herstellung geht.

Jason Stile

Mitgründer & Geschäftsführer, Ajustco